FAQ

Wofür steht „Women’s Heart Austria“?

Women’s Heart Austria ist eine Initiative zur Stärkung der Frauenherzgesundheit in Österreich. Wir bündeln wissenschaftliche Expertise, Vernetzung und gezielte Maßnahmen, um geschlechtsspezifische Unterschiede in der Kardiologie sichtbar zu machen, Forschung zu fördern und den Austausch zwischen Fachleuten zu stärken.

Unsere Arbeit beruht auf interdisziplinärer Zusammenarbeit mit Medizin, Wissenschaft, Praxis und Netzwerken. Wir initiieren Studien, Fachgespräche, Publikationen und strukturierte Programme für Nachwuchs- und Expert:innen sowie Förderprojekte zur Weiterentwicklung der Gender-Kardiologie. Mehr Info…

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die häufigste Todesursache bei Frauen – Risiken, Symptome und Verläufe unterscheiden sich oft von denen bei Männern, werden aber bislang nicht ausreichend berücksichtigt. Sichtbarkeit, Forschung und gender-sensibles Wissen sind entscheidend, um Versorgungs- und Diagnose-Lücken zu schließen.

Lange Zeit galt der männliche Körper als medizinischer „Standard“. Klinische Studien wurden überwiegend mit Männern durchgeführt, Leitlinien orientierten sich an männlichen Symptomen – weibliche Verläufe galten daher als „atypisch“. Gleichzeitig wurden Herz-Kreislauf-Erkrankungen lange als primäres Männerproblem wahrgenommen. Erst durch gezielte Forschung wurde deutlich, wie stark sich Risiken, Symptome und Therapieansprechen zwischen Frauen und Männern unterscheiden – und wie wichtig eine geschlechtersensible Kardiologie ist.

Mit Ihrer Unterstützung stärken Sie nachhaltige Aktivitäten zur Verbesserung der Frauenherzgesundheit in Österreich – etwa geschlechtersensible Forschung, fachliche Vernetzung, Studienprojekte und Mentoring für Nachwuchskardiolog:innen. Sie tragen dazu bei, dass Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Frauen früher erkannt, besser verstanden und effizienter behandelt werden. Mehr Info zu den Unterstützungsmöglichkeiten finden Sie hier.

Als Netzwerkpartner können Sie Women’s Heart Austria durch fachliche Kooperation, gemeinsame Projekte und aktiven Wissenstransfer unterstützen. Dazu zählen etwa die Beteiligung an Studien, Mitwirkung an Fachveranstaltungen, die Einbringung wissenschaftlicher Expertise oder die Vernetzung mit relevanten Institutionen und Multiplikator:innen. Ziel ist es, geschlechtersensible Kardiologie strukturell zu stärken – durch Zusammenarbeit, Sichtbarkeit und nachhaltige fachliche Kooperation. Interesse? Kontaktieren Sie uns!

In der wCAR AUSTRIA Study werden 600 herzgesunde Frauen zwischen 40 und 65 Jahren einmalig untersucht. Erfasst werden klassische und frauenspezifische Risikofaktoren mittels Anamnese, klinischer Untersuchung sowie Blut- und Urinanalysen. Aus diesen Daten wird der gendersensible wCAR-Score berechnet, um individuelle Herz-Kreislauf-Risiken frühzeitig sichtbar zu machen und Prävention gezielt zu verbessern.

Derzeit nimmt das Ordensklinikum Linz-Elisabethinen teil, mit weiteren Zentren sind wir im Gespräch.