6. März 2026: 5. Genderkardiologie-Symposium in Linz

© Ulli Engleder

Beeinflussen Stress, Angst und Unzufriedenheit das kardiovaskuläre System geschlechtsspezifisch? Diese Frage steht im Fokus des heurigen Symposiums für Gender-Kardiologie am 6. März im Lentos Kunstmuseum in Linz. Auch diesmal stehen vielfältige Vorträge von Mediziner:innen vieler Fachrichtungen am Programm.

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„Stress, Angst und Unzufriedenheit sind keine „weichen Faktoren“, sondern beeinflussen das kardiovaskuläre System nachweislich und tiefgreifend. Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen klar: Psychische Gesundheit und Herz-Kreislauf-Erkrankungen stehen in einem engen, wechselseitigen Zusammenhang“, betonen  die wissenschaftlichen Leiter des Symposiums, Dr. Regina Steringer-Mascherbauer und Prim. Priv.-Doz. DDr. Martin Martinek vom Ordensklinikum Linz, Elisabethinen.

„Chronischer Stress, emotionale Belastungen und psychosoziale Faktoren wirken sich auf Entzündungsprozesse, den Hormonhaushalt, die Gefäßfunktion und Krankheitsverläufe aus – bei Frauen und Männern auf unterschiedliche Art und Weise. Bei Frauen zeigen sich andere Symptome, andere Risikoprofile und oft auch andere Verläufe. Diese Unterschiede zu erkennen, zu verstehen und in Forschung, klinische Praxis und Prävention zu übersetzen, ist uns ein zentrales Anliegen. Das Symposium soll dafür erneut Raum bieten: für interdisziplinären Austausch, neue Perspektiven und fundierte Diskussionen.“

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